FAQ
| Was ist eigentlich Photovoltaik? | Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie.
Ein Grundbaustein hierfür ist Silizium. Auch Silizium kommt auf der Erde in nahezu unendlichen Mengen vor, da es aus Quarzsand hergestellt wird. Hierin lag in den Anfängen der Photovoltaik auch das Hauptproblem der anfangs unwirtschaftlichen Energiebilanz von PV-Anlagen. Die energieintensive Herstellung des Siliziums aus Quarzsand stand in einem schlechten Verhältnis zu der erzielbaren Energieausbeute der Solarzellen. Längst aber hat sich die Energiebilanz aufgrund verbesserter Herstellverfahren und weit größerer Erträge auch bei bedecktem Himmel zum Positiven gewandt. Die Energierücklaufzeit heutiger Solaranlagen liegt – je nach System – bereits bei nur mehr 2–4 Jahren. Also weit unterhalb der durchschnittlichen Lebensdauer einer Photovoltaikanlage. Moderne Photovoltaikanlagen sind robust und verschleißfrei und ihr Betrieb ist emmissionsfrei. So gehört die Solarenergie zweifelsfrei zu den umweltverträglichsten Energiekonzepten der Gegenwart und der Zukunft. |
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| Woher weiß ich, dass in meinem Fall der Betrieb einer Photovoltaikanlage effizient ist? | Ideal ist eine Ausrichtung der Dachneigung nach Süden aber auch Süd-Ost bis
Süd-West ist noch gut. Eine Ost- oder Westausrichtung ist in Ordnung, jedoch treten hier schon geringe Verluste auf. Auf Flachdächern werden die Module mit entsprechenden Aufständerungen montiert.
Die Module sollten möglichst keinem Schatten durch Bäume, Kamine, Gebäude oder Antennen ausgesetzt sein.
Wenden Sie sich an einen unserer autorisierten Handelspartner. Er wird die örtlichen Rahmenbedingungen in Augenschein nehmen und eine zuverlässige Berechnung durchführen, aus der hervorgeht, welches Konzept für Sie wirtschaftliche Erträge bringt. |
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| Wie hoch ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage? | Hersteller bieten mittlerweile Garantien von 10–25 Jahren an. Die durchschnittliche Lebensdauer einer solchen Anlage liegt zwischen 30 und 40 Jahren. Generell ist eine PV-Anlage wartungs- und störungsarm. Lediglich die Wechselrichter mögen nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden müssen. | |
| Wie ist der Betriebs- und Wartungsaufwand einzuschätzen? | PV-Anlagen arbeiten nahezu wartungsfrei. Lediglich mancher Wechselrichter muss nach 10–15 Jahren gewechselt werden. Beim Betrieb der Anlage reduziert sich der Aufwand auf eine regelmäßige Zählerkontrolle. Eine besondere Reinigung der Solarmodule ist in der Regel nicht nötig, Regen und Schnee erledigen das – zumindest auf Schrägdächern – in ausreichendem Maße. Feste Verschmutzungen wie Laub, Vogelkot etc. jedoch sollten entfernt werden, um eine Ertragsbeeinrächtigung zu vermeiden. | |
| Welche Montagemöglichkeiten gibt es für Photovoltaikanlagen? | Außer der klassischen Aufdachmontage sind heute auch dachintegrierte Montage, Fassadenmontage, frei aufgestellte Module möglich. Die optimale Montage ist je nach örtlichen Gegebenheiten individuell festzustellen um wirtschaftliche Erträge zu erzielen. | |
| Ist für eine Photovoltaik-Anlage eine Baugenehmigung nötig? | In Deutschland ist der Einbau einer PV-Anlage in die Dachfläche, auf Flachdächern oder Fassaden nicht genehmigungspflichtig. Allerdings ist ggf. der Denkmalschutz zu berücksichtigen. | |
| Wie gefährlich ist Hagelschlag für meine Photovoltaikmodule? | Für die Module wird gehärtetes Spezialglas verwendet, das zum Test nach IEC-Norm mit Eiskugeln mit einem Durchmesser von 12,5 bis 35 mm beschossen wird. Die Gefährdung der Module durch Hagel ist also ausgesprochen gering. | |
| Sind die Substanzen eines Photovoltaikmoduls umweltfreundlich? | Photovoltaikmodule enthalten keine gefährlichen Stoffe. Das eingesetzte Silizium ist gereinigtes Siliziumoxid. Nahezu alle Teile eines Photovoltaikmoduls lassen sich recyclen und zu neuen Werkstoffen oder neuen Photovoltaikmodulen verarbeiten. | |
