| Bayerischer Tag der solaren Mobilität lockt tausende von Besuchern |
- 1. Bayerischer Tag der Solaren Mobilität am 2./3. Oktober lockt tausende von Fachbesuchern und Experten für den Individualverkehr von morgen
- HaWi präsentiert die größte Elektrofahrzeug-Ausstellung Deutschlands
- Vortragshighlight: Die Sonne schickt uns keine Rechnung von Dr. Franz Alt
- HaWi Energietechnik denkt weiter und zeigt die Trends für die ökologische Infrastruktur zur Elektromobilität
Die Premiere des Tages der Solaren Mobilität bei der HaWi Energietechnik AG war ein voller Erfolg. Mehrere tausend Fachbesucher, insbesondere aus der Photovoltaik-Branche, Kommunalpolitik, Bauwirtschaft, dem Finanzsektor und Vertreter der Presse nutzten die Gelegenheit, die bisher größte Elektrofahrzeug-Ausstellung Deutschlands als auch die Vortragsreihe zum Thema der solaren Mobilität zu besuchen und wurden nicht enttäuscht: Mehr als 20 verschiedene Fahrzeuge, vom E-Bike über Segway und Elektro-PKWs bis hin zum schnittigen Tesla Roadster, der innerhalb von 3,7 Sekunden 100 km/h erreicht, wurden vorgestellt.
Alle präsentierten Fahrzeuge konnten die Gäste auch testen bzw. "erfahren".
"Uns war wichtig, dass wir die phantastischen Anwendungen für Solarstrom im Individualverkehr zeigen. Die Marktreife der verschiedenen Technologien ist längst gegeben", so Hans
Wimmer, Vorstandsvorsitzender der HaWi Energietechnik AG.
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Innerhalb der Vortragsreihe stellte die Rede des mit verschiedenen Umwelt-Preisen ausgezeichneten Ex-Moderators des politischen Magazins Report Franz Alt den Höhepunkt dar. In seinem Vortrag "Die Sonne schickt uns keine Rechnung" wies er auf die Notwendigkeit ökologischen Umdenkens sowie die
Unumgänglichkeit der Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien hin. Zentrales Anliegen der HaWi Energietechnik AG war es im Rahmen des 1. Bayerischen Tages der Solaren Mobilität, neue Möglichkeiten in der Energieversorgung des Individualverkehrs aufzuzeigen. Der elektrogetriebene Individualverkehr mit Solar-Energie ist längst keine Zukunftsvision mehr erfordert aber neues Denken bei baulichen Maßnahmen, Infrastrukturprojekten
und Förderungs- und Finanzierungsformen.
Hans Wimmer: "Die Entwicklung der Fahrzeuge ist längst so weit fortgeschritten, dass es höchste Zeit ist, sich über die richtige Form der Energiegewinnung und der notwendigen Infrastruktur klar zu werden. Elektromobilität angetrieben durch Kernkraft wird nicht der richtige Weg sein". Aufgrund der noch vorhandenen Mehrkosten von beispielweise rund 20.000 Euro in der Golfklasse gegenüber herkömmlichen Automobilen gehen Experten allerdings davon aus, dass Elektroautos in den nächsten 15 Jahren maximal drei Prozent Marktanteil erreichen werden.
"Hier liegt das Dilemma. Gemeinsam müssen wir daran arbeiten, das vorhandene Marktpotenzial zu heben", so Hans Wimmer weiter. "Hier ist auch die Politik gefordert,
genauso wie die Industrie. Ich bin mir aber sicher, dass die individuelle Elektromobilität sehr bald über kommunal und regionale vorangetriebene Maßnahmen eine ganz neue Bedeutung erreichen wird".
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